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Wen soll man einladen? – 5 Tipps zur richtigen Auswahl und Anzahl der Gäste eines Kindergeburtstags

Gaesteliste_Kindergeburtstag

Wen soll man einladen? – 5 Tipps zur richtigen Auswahl und Anzahl der Gäste eines Kindergeburtstags

Weniger ist ja bekanntlich mehr. Aber gilt das auch für die Gästeliste des Kindergeburtstags? Wie viele Gäste machen den Geburtstag zur unvergesslichen Party? Ab wann wird der Rahmen gesprengt und wie wähle ich die kleinen Gäste aus?

Fragen über Fragen, die bei der Vorbereitung des schönsten Tags im Jahr des eigenen Kindes durchaus geklärt werden sollten. Denn schließlich gibt es nichts Schlimmeres als Tränchen am großen Tag, weil das Kind mit der Anzahl an Freunden überfordert ist, seinen Geburtstag nicht genießen kann oder es zu Ärger seitens nicht-eingeladener Gäste kommt. Aber kein Grund zur Panik, hier kommen fünf nützliche Tipps zur richtigen Auswahl und Anzahl für die Gäste eines Kindergeburtstags. Dann kann auch nichts mehr schief gehen und die Party kann steigen!

#1 Gästezahl = Alter des Kindes

Die Regel, dass man so viele Kinder einladen sollte wie Lebensjahre (einige erweitern diese Regel um ein „plus eins“) hat sich für viele Kindergeburtstage als eine gute Näherungsformel bewährt. Vor allem im Kindergarten- und Vorschulalter ist eine überschaubare Anzahl an Gästen nicht nur für die Eltern, sondern auch für die kleinen Geburtstagskinder handhabbarer. Die Kleinen können sich nur schwer auf große Gruppen von Kindern einstellen, weshalb man hier bei der Auswahl der Gäste als Eltern eher restriktiv vorgehen sollte. Bei einem fünfjährigen Geburtstagskind sollten deshalb auch näherungsweise nur 5 (+1) Kinder eingeladen werden.
Neben dieser Hilfs-Regel wird die optimale Anzahl auch durch die Aktivitäten und das Rahmenprogramm bestimmt. Wenn Du verschiedene Spiele mit den Kindern durchführen möchtest und dafür Gruppen brauchst, muss die notwendige Anzahl an Kindern natürlich gegeben sein. Einzelne Locations geben auch Mindest- oder Maximal-Teilnehmerzahlen vor, nach denen du dich richten musst.
Bei Pyjama-Partys und Übernachtungseinladungen wiederum sollte auf jeden Fall die Anzahl der Gäste klein gehalten werden, hier ist tatsächlich weniger mehr.

#2 Der beste Freund darf auf der Party nicht fehlen

beste_FreundeGerade bei Kindergarten-Kindern ist es wichtig, dass mindestens ein sehr enger Freund dabei ist, mit dem das Geburtstagskind auch während des Jahres viel Zeit verbringt. Natürlich ist das auch immer eine Situationsentscheidung: Gestern war noch Freund A der beste Freund und heute ist es Freundin B. Da heißt es abwägen, das Gefühl sprechen lassen und gegebenenfalls beide als eng definieren.
Bei der Terminabstimmung für den Kindergeburtstag sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob der oder die engsten Freunde auch wirklich Zeit haben. Kann der beste Freund nicht, dann sollte der Termin für die Party entsprechend angepasst werden. Denn nicht nur wir Erwachsenen wollen unsere Feiern ja am liebsten mit unseren besten Freunden feiern.

#3 Das Geburtstagskind entscheidet, wer kommen darf

Viele Eltern erinnern ihre kleinen Gastgeber bei der Gästezusammenstellung daran, dass sie bei einzelnen Kindern ja bereits vorher auf einer Party waren und leiten daraus einen gewissen Zwang ab, diese Kinder auch einzuladen. Wenn das Kind in seiner sozialen Umgebung sehr beliebt ist und im vergangenen Jahr auf einer Vielzahl von Feiern war, kann dieser Druck sehr schnell ausarten. Und die Gästeliste schießt in ungeahnte Größen.
Hier empfiehlt es sich, Rücksprache mit dem eigenen Kind zu halten, wer denn auf alle Fälle eingeladen werden soll. Die Kinder wissen in der Regel schon sehr genau, mit wem sie befreundet sind und mit wem nicht. Deshalb besser keinen Druck bei der Gästeliste ausüben, schließlich muss die Party hauptsächlich dem Geburtstagskind gefallen.

#4 Egal, wie groß die Party ist, alle Gäste sollten die Einladung erhalten

In einigen Kindergärten, Schulen oder auch Sport-Mannschaften hat sich eine ungeschriebene Regel durchgesetzt, die geschlossene Gruppe oder ganze Klasse einzuladen. Für einige Eltern mag dies befremdlich klingen, sich dem Zwang einer Gruppe auszusetzen und eine riesige Horde einzuladen. Für andere Eltern ist dies aufgrund der sozialen Gegebenheiten eine feststehende Regel.
Wenn diese Regel ein fester Bestandteil der Gruppe ist, so ist es häufig schwierig, daraus auszubrechen, ohne dass die Eltern oder das Kind nicht das Gesicht verlieren. Manche Eltern machen deshalb eine offizielle Kindergeburtstags-Feier mit der ganzen Gruppen und laden danach noch einmal die wenigen engsten Freunde auf ein spezielles Event ein. Häufig werden hier spezielle Veranstaltungen und ausgefallene Locations genommen, um dem Kind bei Töpfern oder Kartfahren nochmals einen unvergesslichen Geburtstagsmoment zu schaffen und bei einem allgemeinen Event dann dem Druck der Gruppe gerecht zu werden. Doch bedeutet dies natürlich doppelten organisatorischen und finanziellen Aufwand für Eltern und Kind, zwei getrennte Partys zu organisieren, was sich außerdem nicht alle Eltern leisten können.
Solltest Du die ganze Gruppe einladen, achte aber auch wirklich darauf, dass die Einladung alle Kinder erreicht. Eine E-Mail an die Mamas, eine WhatsApp-Gruppe oder ähnliches haben sich hier als sehr praktisch erwiesen. Sonst kommt es doch noch ungewollt zum Ausschluss eines Kindes, den man ja durch die Gruppeneinladung vermeiden wollte.

#5 Klare Regeln, wer bleiben darf und wer nicht

Manchmal kommt zu den eingeladenen kleinen Gratulanten auch noch eine Vielzahl an weiteren Gästen hinzu. Die Eltern der eingeladenen Gäste sind besorgt, dass ihre Kleinen doch nicht so lange alleine sein können und schlagen vor, zu bleiben. Oder größere oder kleinere Geschwisterkinder betteln, auch an der Attraktion teilhaben zu können. Da heißt es sich im Vorfeld selbst Regeln zu setzen.
Willst Du, dass die Eltern der Gäste bleiben? Dann benötigen diese auch eine Rückzugsmöglichkeit, „Proviant“ für die Wartezeit und eventuell eine liebevolle Ansprache. Wenn man mit der Bespaßung der Kleinen aber eh schon viel um die Ohren hat, empfiehlt es sich, bereits in der Türe klare Ansagen zu machen und auf die Abholzeit hinzuweisen.
Ähnliches gilt bei Geschwisterkindern. Oft ist dies der Fall, wenn man außerhalb der eigenen vier Wände in einer Location feiert. Einzelne Eltern der Gäste denken dann, dass es ja nicht weiter schlimm ist, auch noch auf ein weiteres Kind aufzupassen. Auch hier sind klare Ansagen von Vorteil. Ein Verweis, dass es den Kindern im größeren/kleineren Alter ja keinen Spaß macht oder dass man sich nicht auch noch um das Geschwisterkind kümmern kann, hilft hier.
Viele Gastgeber haben leider Skrupel so deutlich auf die Anzahl der Gäste zu verweisen. Leider verstehen auch einzelne Eltern und Geschwisterkinder diese Winks mit einem ganzen Wald nicht, sodass sich die Anzahl der Gäste erhöht.

Zusammenfassend ist der wichtigste Tipp für die Geburtstagsparty klare Regeln und deutliche Kommunikation.

Grenze die Anzahl der Gäste für Deinen Kindergeburtstag klar ein und kommuniziere es dementsprechend. Es geht hier nicht nur um Deine Nerven und unter Umständen Dein Geld, sondern auch um den Spaß Deines Kindes an seinem unvergesslichen Tag. Und das sollte doch bei der Party im Vordergrund stehen.

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