595
post-template-default,single,single-post,postid-595,single-format-standard,stockholm-core-1.0.3,woocommerce-no-js,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-5.0.4,ajax_fade,page_not_loaded,wpb-js-composer js-comp-ver-5.7,vc_responsive
Title Image

Geocaching – an was muss ich denken?

Geocaching

Geocaching – an was muss ich denken?

Alle Kinder lieben Schatzsuchen und nichts anderes ist Geocaching – aber moderner und noch viel spannender. Damit das Event ein voller Erfolg wird, haben wir die Dinge, die Du beim Geocaching Kindergeburtstag beachten solltest, hier zusammengefasst. So kannst Du ganz entspannt an die Vorbereitungen für dieses tolle Abenteuer gehen.

Bei den Vorüberlegungen, ob Geocaching etwas für Deinen Kindergeburtstag sein könnte, kommt ganz schnell die Frage auf: „Wo bekomme ich die GPS Geräte her?“ Ganz einfach: Im Internet gibt es günstig derartige Navis zu mieten. Das hat den Vorteil, dass alle das gleiche Gerät haben. Eine andere Möglichkeit bieten Geocaching Apps für Smart- und iPhones. Auch hier gibt’s für beide Systeme identische Anwendungen, die teilweise sogar nicht einmal etwas kosten.

Die Gruppe

Die teilnehmenden Kinder sollten mindestens acht Jahre oder älter sein. Sind sie jünger, hapert es oft noch an der Teamfähigkeit und sie brauchen zu viel Hilfe von Erwachsenen. Schnell wird das für die Kinder dann langweilig. Genauso sollte die Gruppe nicht größer als zehn Kids sein. Sind es mehr, solltest Du sie in zwei Teams aufteilen. Pro Gruppe sollten bei jungen Kindern zwei Betreuer dabei sein: einer unterstützt das Geocaching und der andere achtet darauf, dass keiner im Gelände abhandenkommt.

Die Einladung

Schön ist es, wenn Du bereits die Einladung als kleines Rätsel gestaltest. Dafür eignet sich ein Bilder- oder Kreuzworträtsel. Du solltest unbedingt darauf hinweisen, dass robuste Outdoorkleidung, also lange Hosen, feste Schuhe und eine Regenjacke absolut erforderlich sind.

Die Ausrüstung fürs Geocaching

Die Gruppe sollte außer den Navis noch Papier und Stift, eine Taschenlampe, eine Lupe, ein Taschenmessen und für jeden eine Trinkflasche dabei haben. Allein schon das Ausrüsten der Gruppe stimmt die Kinder auf das Abenteuer ein.

Das Roadbook

Jedes Kind sollte ein Roadbook, dem es entnehmen kann, wo es als Nächstes weitergeht, erhalten. Hier stehen die Namen und Koordinaten der Caches sowie kleine Geschichten, die auf die weiteren Caches neugierig machen.

Die Suche

Den Geocaching Startpunkt solltest Du so aussuchen, dass er für die bringenden Eltern gut erreichbar ist und in der Nähe der Stationen liegt. Idealerweise befinden sich diese in einem Radius von 600 m Luftlinie und haben nicht mehr als drei Sterne, um nicht zu anspruchsvoll zu sein. Die Kinder müssen sie auch finden und lösen können. Allzu schwieriges Gelände solltest Du meiden. Die Caches müssen für mehrere Teilnehmer gleichzeitig zugänglich sein, damit alle Spaß und Spannung erleben. Optimalerweise planst Du die Suche als Rundtour, sodass das Finale in der Nähe vom Ausgangspunkt liegt. Es ist sehr hilfreich am Ende der Tour einige Stationen einzuplanen, die für das Erreichen des Zieles nicht erforderlich sind. Falls die Zeit knapp wird, lässt Du diese einfach weg. Bei den Stopps kannst Du auf offizielle Caches, wie Du sie auf Geocaching Seiten findest, zurückgreifen oder auch eigene Stationen mit Rätseln oder Aufgaben, die erfüllt werden müssen, einbauen. Die Positionen der eigenen Stationen musst Du natürlich vorher ausmessen und in das Roadbook aufnehmen. Für eine dreistündige Tour benötigst Du etwa 6 Caches, wovon die letzten beiden für das Errechnen der Zielkoordinaten nicht erforderlich sein dürfen.

Die Generalprobe

Auf diese darfst Du keinesfalls verzichten. Gehe die gesamte Runde ab, suche alle Caches und stoppe die Zeit. Wenn Du sie mit 1,5 multiplizierst, hast Du die etwaige Dauer der Geocaching Runde. Die Strecke darf für Dich keinerlei Überraschung mehr bereithalten. Du musst wissen, wo die Geocaches liegen, um notfalls helfen zu können. Und für den allergrößten Notfall, falls ein Objekt entwendet wurde, solltest Du ein oder zwei Ersatzcaches in der Tasche haben, um diese unauffällig schnell platzieren zu können.

Spezialstationen dürfen nicht fehlen

Kindergeburtstage bedeuten immer Leckereien … so dürfen diese auch beim Geocaching nicht fehlen. Es macht den Kindern Spaß, wenn Du einen Punkt als „Futterstation“ im Roadbook einprogrammierst und dort ein richtiges Picknick vorbereitest. Damit Ihr nicht alles tragen müsst und es auch eine gewisse Überraschung ist, sollte ein weiterer Helfer dort mit der Verpflegung warten. Jede Art von kindgerechtem Fingerfood ist hier willkommen. Wichtig ist es, bei diesem Stopp auch die Trinkflaschen der Kinder aufzufüllen.

Das Finale – der Schatz

Toll wäre als Finale des Geocachings eine echte Schatzkiste … natürlich geht auch jeder andere Behälter. Die Koordinaten des Verstecks musst Du ins Roadbook einarbeiten. Der Schatz bietet für alle Kinder kleine Spielzeuge, Süßigkeiten oder auch Halbedelsteine und Cacher-Gold-Dukaten. Diese kannst Du übrigens günstig auf den Internethandelsplattformen finden.

Eine schöne Einstimmung für Kinder und Eltern ist das Buch „Abenteuer Geocaching“ von Ramona Jakob, das viele Anregungen bereithält. Aber auch ohne diese Zusatzinfo ist mit unseren Tipps ein Geocaching Kindergeburtstag prima vorzubereiten und durchzuführen. Alle sind ganz bestimmt von der Suche und dem Finale hellauf begeistert und werden den Tag lange in toller Erinnerung behalten… Und vielleicht ist dieser Geocaching Geburtstag ja der Beginn eines neuen, gemeinsamen Familienhobbys?

No Comments

Post a Comment